Bericht 93. Generalversammlung FC Sarnen

Aktivmitglieder, Senioren, sowie der Nachwuchs (Juniorinnen und Junioren B) des FC Sarnen erlebten eine speditive GV und blicken zusammen mit der Vereinsleitung und den Trainern mit gesundem Optimismus in die Zukunft. Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr gab FCS-Präsident Malik Sidler zu bedenken, dass sein Verein nicht nur sportliche Erlebnisse, sondern auch Freundschaften und soziale Kontakte vermittelt. Obwohl er Überzeugung und Tatendrang spürt, löst in ihm die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung auch Bedenken aus: «Bleibt das freiwillige Engagement in unserem Verein künftig in genügendem Mass bestehen? », fragt sich Sidler. Als «schmerzhaft» empfindet der Präsident den Abstieg der 1. Mannschaft von der 2. In die 3. Liga. Er zeigt sich jedoch entschlossen und fokussiert! «Es folgt kein Neuanfang, sondern die klare Mission, den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga Primus Camenzind regional mit voller Überzeugung und Konsequenz anzustreben», bekräftigte Sidler. Im Verein würden auf ihn die vorhandene Leidenschaft, der Wille und die Begeisterung für das «geliebte Hobby Fussball» ansteckend und motivierend wirken, um weiterhin seinen präsidialen Beitrag zu leisten, damit der FC Sarnen auf Kurs bleibt. Sidlers Dank geht an die Trainer, Schiedsrichter, die vielen helfenden Hände im Hintergrund, die Sponsoren sowie an die Supporter- Vereinigung. Die «hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sarnen», namentlich für den Unterhalt der Sportanlagen im Seefeld, hob er besonders hervor.

Viel Arbeit in den Ressorts

Im Bericht der Spielkommission erwähnt Alex Burch die insgesamt 14 bis zeitweise 20 Teams, welche regelmässig die Anlagen im Sarner Seefeld bespielen. Die beiden Naturrasenfelder seien in einem «hervorragenden» Zustand. Das für Trainings und Spiele viel benutzte Kunstrasenfeld sei in die Jahre gekommen und werde zeitnah ersetzt. Erfreulich sei ausserdem, dass der FC Sarnen trotz Abstieg der ersten Mannschaft den Vertrag mit Trainer Cyrill Gasser verlängern konnte.

Ivo Sigrist berichtete über die Entwicklung in der Nachwuchsabteilung. Spielgemeinschaften (JF Sarneraatal) hätten sich weiter etabliert und die entsprechende Koordination werde «immer eingespielter». Es sei jedoch zunehmend schwieriger, für die Junioren Mitglieder und Angehörige aus Spielerkreisen einzubinden, um entsprechend Trainer, Coaches und Funktionäre zu finden. Ausserdem plant Sigrist die Bildung einer Juniorenkommission, um seinen eigenen, übergrossen Aufwand einzudämmen. Im Ressort Senioren läuft vieles in geordneten Bahnen. Leiter Thomas Krummenacher erwähnte lobend die vielseitigen Helfer seines Ressorts, welche regelmässig bei Spielen und Veranstaltungen des Clubs im Einsatz sind.

Ressortleiter entlasten

In Abwesenheit der Finanzchefin Marilla Stölzel präsentierte Malik Sidler die Vereinsrechnung 2025/26: Das Jahresergebnis ist positiv. Der Abstieg in die dritte Liga dürfte moderate Auswirkungen haben. Deshalb wird für die kommende Saison mit einem ebenso moderaten Defizit gerechnet. Die Jahresbeiträge der Vereinsmitglieder bleiben unverändert. Die Wahlen waren ebenso unspektakulär. Drei Wiederwahlen für je zwei Jahre wurden vollzogen und Neuwahlen standen keine an. Hingegen wurden sechs Trainer und Assistenten von Malik verabschiedet und beschenkt. Der FCS Präsident und die beiden Leiter des Nachwuchses sowie der Spielkommission suchen dringend Entlastung in ihren Arbeitspensen, werden jedoch dem FC Sarnen weiterhin die Treue halten. Ausserdem wartete der als Gast anwesende Gemeindepräsident Jürg Berlinger miteiner Neuheit auf: Das erfolgreiche Gastrounternehmen «Pastarazzi» hat mit dem Gemeinderat den Betrieb des Restaurants im Sportgebäude Seefeld ab Mai des nächsten Jahres vereinbart. Malik Sidler ist zuversichtlich, dass dadurch dem FC Sarnen und der Bevölkerung wieder ein Treffpunkt mit dem Charakter eines echten Clublokals zur Verfügung stehen wird. Schlussendlich dankte Florian Ming, Abteilungsleiter Sport des Kantons Obwalden, dem Clubpräsidenten Malik Sidler für seine immense Arbeit – nicht ohne ihm ein stärkendes «Müesli» und ein Paar hübsche Socken zu überreichen.